Annie, "Emily"
(2. Juli 1995-29. April 2009)

Bora war sechs Jahre alt, als wir darüber nachdachten, uns einen zweiten Hund
anzuschaffen....
Im Sommer 1995 brachte mein Bruder die damals sieben Wochen alte Annie
(auch "Emily" genannt) aus Irland mit. Was man nicht ahnen würde: Ihre Mutter
war eine reinrassige blonde Labradorhündin, die sieben schwarze Junge zur Welt
gebracht hat.
Bora war über die süße kleine Mitbewohnerin "not amused" und es hat fast ein halbes
Jahr gedauert, bis die beiden sich endlich angefreundet hatten.
Von einem auf den anderen Tag hatte Bora damals ihre anfänglich schlimme Eifersucht
abgelegt und Annie akzeptiert. Die beiden grundverschiedenen Hündinnen haben zehn
Jahre friedlich zusammengelebt. Annie hat in dieser ganzen Zeit nie versucht,
Bora das Zepter zu rauben. Sie war immer voller Respekt für die rote "Adelige".


Annie als Baby im Alter von ca. 
sechs Wochen in Irland, ihrer Heimat.

 


1996, Mit etwa einem Jahr, in unserem Garten

Bora und Annie, etwa 2003

 


Januar 2008
Unsere hübsche Annie mit den grauen Strähnchen

Am 29. April 2009 hat uns unsere geliebte Annie für immer verlassen. Sie durfte uns
vierzehn Jahre lang begleiten. 
Sie hatte ein wunderschönes Hundeleben.
Dass sie schwer krank war, konnte niemand ahnen. Das Beruhigende ist, dass sie bis
ganz kurz vor ihrem Tod sehr fröhlich und ausgelassen war. Das gibt uns die Gewissheit,
dass sie nicht lange leiden musste.

In Liebe und tiefer Trauer haben wir uns von unserem Schatz verabschiedet. Wir werden
ehr oft an sie denken und von ihr sprechen, von ihren liebenswerten Gewohnheiten, ihrer
großen Liebe zum Essen und ihrer grenzenlosen Geduld mit den Settern, die ihr ganzes
Leben begleitet haben
.


Sommer 2008

 

 

An ihrem Lieblingsplatz, ihrer selbst
gebuddelten Gartenlaube, Sommer 2008

Annie und Vito im Herbst 2008


Alles, was man essen kann, ist irgendwie gut!
Annie im Sommer 2008

 

  Gedanken an Annie. 29. April 2010.  

Ein Jahr ist seit Annie`s Tod vergangen und es vergeht kein Tag, an dem wir nicht an sie
denken.
Annie war kein ganz einfacher Hund, sie war eifersüchtig, manchmal aggressiv und eben
nicht die Art Hund, für die man die Hand in`s Feuer legt, Ihr wisst, wie ich es meine. Annie
zeigte ihre Zuneigung nur wenigen auserwählten Zweibeinern gegenüber und noch weniger
Vierbeinern. Umso glücklicher waren wir darüber, wie aufrichtig und beschützerisch sie
Vito liebte. Er war für sie ein Enkelkind, auf das man achten musste. Sie fletschte sogar
seine Freunde an um ihn zu schützen. Das tat sie auch noch, als Vito beinahe doppelt so
groß geworden wie sie. Kein Gang in den geliebten Garten ohne sich nach dem jungen
Freund umzudrehen "Kommst Du auch mit?". Oft hat sich Annie auf wilde Tobereien
eingelassen, aber meistens nur kurz, denn natürlich konnte sie mit Vito`s Temperament

nicht lange mithalten.

Annie hat fast vierzehn Jahre an unserer Seite verbracht. Das ist eine sehr lange Zeit und
dennoch helfen Gedanken an ihr segensreiches Alter, das sie erreichen durfte, nicht immer
als Trost. Sie ist nicht mehr da und das tut sehr weh, vor allem, wenn wir an den Tag denken,
an dem wir sie gehen lassen mussten. Wir konnten nur ganz kurz Abschied von ihr nehmen,
denn der akute Befund ihrer schweren Erkrankung zwang uns zu einer schnellen
Entscheidung. Sie sollte auf keinen Fall leiden. Ich werde nie vergessen, wie traurig es war,
als ich mich für immer von ihr verabschieden musste. Während unsere Bora schon einige
Zeit vor ihrem Tod kränkelte und irgendwie hinfällig war, war Annie`s Ende für sie sicher
friedvoll, für uns aber war es sehr schwer, weil wir keine Ahnung hatten, wie krank sie war.

 
Bei aller Phantasie und trotz meines Glaubens fällt es mir ehrlich gesagt
schwer, an einen Hundehimmel zu glauben. Ich wünsche es mir aber ganz fest.

Annie lebt in unserer Erinnerung für immer.

 Mach`s gut Schätzle.

 

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